5 Must-Do’s für dein (Selbst-) Bewusstsein. Schneller persönlich entwickeln.

Die Wundermethode, die in nur einer Woche zu mehr Glück führt.

Hört sich gut an oder? Schneller entwickeln, schneller Fähigkeiten und Methoden erlernen und dann geht das glückliche und erfolgreiche Leben wirklich los.

Hast du dies schon mal irgendwo gehört? Ich räume heute in der Podcastfolge (ganz unten) und hier im Artikel mit dem Mythos auf und decke auf, was es wirklich für dein eigenes Selbstbewusstsein braucht.

 

Und nun die guten Nachrichten zuerst:

Es geht schneller, es geht tiefer, es geht effizienter. Aber gegebenenfalls nicht mit dem Ergebnis, welches du dir erhoffst.

 

 

Denn persönliche Entwicklung ist individuell und doch auch universell anwendbar.

 

 

Was ist persönliche Entwicklung überhaupt?

 

Persönliche Entwicklung oder Persönlichkeitsentwicklung, Wachstum, Selbsterkennung, Selbsthilfe und Selbstcoaching schwirren in den Medien als Buzzwords herum. Davon hast du sicher schon mal gehört.

 

Man kann zwischen zwei Intentionen unterscheiden:

 

1) Persönlichkeit weiterentwickeln

 

Seine Persönlichkeit weiterzuentwickeln oder wie Stephen Covey in “7 Habits of highly effective people”  sagt “Personality Traits & Ethics” entwickeln, hat sich immer mehr durchgesetzt.

Hier geht es um Aspekte, die uns unter anderem beliebter, effizienter und erfolgreicher machen.

 

Denn Erfolg ist in unserer Gesellschaft wichtig. Man scheint anerkannt zu werden.

 

In der Gesellschaft werden Menschen mit Charisma, Stärke, Unabhängigkeit, Durchsetzungsvermögen, Extraversion, Intellekt, Redefähigkeit, und Unermüdlichkeit als erstrebenswert, beliebt und erfolgreich wahrgenommen.

 

Es gibt zig Kurse, um besser zu präsentieren, effektiver (5am Morning Club) und zielorientierter (“20k€ in einem Monat verdienen”) zu werden, besser zu verkaufen, einen besonderen Auftritt (10kg in 3 Monaten abnehmen) zu haben.

 

All dies verspricht uns mit diesen Fähigkeiten oder dem Äußeren anscheinend glücklicher zu werden. Diese Fähigkeiten sind anteilig auch wichtig und können definitiv helfen im Job zu wachsen. Jedoch hat der Fokus, der oft einen Quick Fix verspricht seine Defizite.

 

 

 

Macht dies wirklich zufrieden?

 

Ein Mensch kann nach außen hin Charisma haben und die besten Präsentationen halten und trotzdem abends nach Hause kommen und tief unglücklich sein oder sogar ein schlechter Mensch ohne Respekt oder Mitgefühl gegenüber seiner Mitarbeiter. Jeglicher Erfolg nach außen kann eine Person im innen sehr unglücklich machen. (WAS MACHT GLÜCKLICH)

 

Eltern können das Beste für ihre Kinder wollen, indem ihnen nicht nur die beste Bildung zur Verfügung gestellt wird, sondern beispielsweise in einigen Sportarten zu Hochleistungen motivieren. Ob das das Beste für das Kind ist, weiß man nicht. Allerdings könnten dies äußere Faktoren für Erfolg sein, die jedoch nicht zum Kind passen, da es sich selbst entfalten sollte und entdecken, wo die Stärken liegen.

 

 

Ich war äußerlich betrachtet sehr erfolgreich

 

In meiner Coaching Praxis kommen viele dieser “erfolgreichen Menschen” zu mir. Ich war es auch. Ich habe mich selbst (ohne den Druck meiner Eltern) in diese Welt katapultiert. Mit einem Top Studium, in den renommiertesten Konzernen gearbeitet und viel verdient. Nach außen hin scheinte alles perfekt.

Nur war für mich die Arbeit schwer und ich war demotiviert.

 

Ich habe ein Sales Training besucht und mich danach gefragt, warum ich das überhaupt brauche, wenn ich das, was ich jeden Tag mache für mich keinen Sinn ergibt und die Motivation dadurch immer mehr verflog. Ich fragte mich immer mehr, warum ich überhaupt tue, was ich tue und was mich dorthin gebracht hatte. Dafür musste ich erst mal stoppen. Zurückblicken und mir für mich Zeit nehmen.

 

 

Die Persönlichkeitsentwicklung, also zum Beispiel das Sales Training oder effektivere Arbeitsmethoden hat gerade an diesem Punkt ihre Schwächen. Ergänzend gibt es einen ganz wichtigen Aspekt, nämlich die Bewusstseins- oder Charakterentwicklung. (Stephen Covey).

 

 

 

2) Bewusstseinsentwicklung

 

Für mich in meiner Arbeit und meiner  eigenen Erfahrung stehen sowohl Persönlichkeits-, als auch Bewusstseinsentwicklung im Austausch. Allerdings braucht es erst den tieferliegenden Bewusstseinsaspekt (und dies ist nicht “spirituell” gemeint, kann es aber auch sein), um die Beziehung zu sich, also auch das Selbstbewusstsein und anderen zu vertiefen.

 

Denn gerade wenn im Außen alles passt, sehnen sich die meisten Menschen, wenn sie bemerken, das Erfolg alleine nicht glücklich mache  in jeglicher Lebensphase nach:

 

  • Verbundenheit zu sich aufbauen
  • Authentizität stärken und nach Außen leben (= Fehler erlauben, sich zu zeigen, auch mal schwach zu sein
  • Selbstannahme aufbauen (=ich bin gut so, wie ich bin und genug)
  • Leichtigkeit, Glück und Zufriedenheit leben
  • Zu Wachsen und sich selbst besser zu kennen und danach zu leben
  • Klarheit über den eigenen Weg finden (Ziele, Motivation, Sinn, Mut)

(dies wird im Zielcoaching nochmal auf persönlicher und individueller Ebene erarbeitet, du brauchst also nicht wissen, was genau dein Ziel ist)

 

Diese Ziele haben nun nichts mit mehr dem Gehalt (Studie über Gehalt, ab ~80k€ Jahresgehalt werden wir nicht mehr glücklicher mit dem Einkommen), einer gewissen Karrierestufe, dem/r perfekten Partner:in oder mit einem Haus und dem tollen Auto vor der Tür zu tun.

 

 

Es sind ganz ursprüngliche Bedürfnisse, die jeder Mensch ganz bewusst hat, sobald die Themen wie Sicherheit, Gesundheit und Nahrung erfüllt sind (mehr zu deinen Bedürfnissen in diesem Artikel). Denn wenn diese nicht erfüllt sind, machen wir uns über alles weitere keine Gedanken.

 

 

Was beinhaltet die Bewusstseinsentwicklung?

 

Das selbst erkennen ist ein wichtiger Schritt. Im Konstruktivismus, Yoga Philosophie und vielen weiteren Philosophien und Psychologierichtungen, ist man davon überzeugt, dass jeder Mensch diese Fähigkeiten besitzt, mit Selbstbeschäftigung seine eigenen Lösungen zu erkennen und seine Wahrheiten sieht. Durch Prägungen und Überzeugungen im Außen, durch Schule, Gruppen, Eltern, Parnter:innen, Unternehmen werden gewisse Schichten über das wahre Sein gelegt. Diese gilt es zu erkennen und verändern.

 

Ein Coaching Klient hat mir geschildert, das eine der ersten Worte im Unternehmen eines Chefs als gutgemeinter Rat war: “Mach niemals einen Fehler. Du möchtest hier nicht derjenige sein, der den Fehler gemacht hat. Sei genau.” Dieser Stress, der mit dieser Erwartung an Perfektionismus gebunden aufgebaut wurde, hat das Umfeld maximal unter Druck gesetzt und verunsichert.

 

Denn zum einen, will niemand ein “Versager” sein und Schuldgefühle tragen und zum anderen mit maximalster Genauigkeit (ohne das Menschenleben daran hingen) zu arbeiten, aber in schnellem Tempo, kann enorm stressig sein.

Was an sich schon konträr ist. Diese Unsicherheit verhindert Kreativität und fördert negative Motivation durch “punishment”, wenn ein Fehler passiert. Das Umfeld leidet darunter. Diese Glaubenssätze gilt es unter anderem zu lösen.

 

 

Welche 5 Must-have’s braucht es nun für Bewusstsein

 

1. Offenheit

 

Um nun ein Umfeld  zu kreieren, in welchem wir authentisch sein können, braucht es erst mal Offenheit.

Das Umfeld kann in dir selbst sein, also ein wohlwollendes inneres Denken (mehr dazu in diesem Artikel und Podcast), mit den Freunden, im Team oder Unternehmen, sowie in der Familie.

 

Offenheit bedeutet, den Wunsch sich innerlich zu verstehen und die Eigenverantwortung zu übernehmen, diese Schritte zu machen, anstatt nur “gelebt zu werden”. Offenheit bedeutet auch, andere Menschen und Kulturen, dadurch dass du dich besser verstehst, zu verstehen und damit besser Perspektiven auch zu übernehmen (ohne sie annehmen zu müssen).

 

 

2.  Akzeptanz

 

Veränderung bedeutet auch Annahme und Akzeptanz. Nicht unbedingt dessen, was dich blockiert, dich verurteilen lässt oder neiden, sondern manche Menschen, deren Wahrheit und Situationen anzunehmen.

Das liegt vor allem in der Vergangenheit und in Entscheidungen, die du damals getroffen hast.

Stell dir vor, du bereust täglich, dass du damals nicht den Job angenommen hast oder wenn ich es bereuen würde, dass ich überhaupt den damaligen Konzernjob angenommen hätte, dann würde ich bis heute an der Vergangenheit festhalten.

Siehe in der Vergangenheit auch das Gute. Du wärst nicht hier, wo du bist, wenn du das nicht erlebt hättest.

 

Und  genauso vergebe dir für das, was du getan hast, was du damals in deinem Bewusstsein mit besten gewissen getan hast.  Das gilt genauso für deine Eltern.

Aber du hast trotzdem den jetzigen Moment und die Zukunft in deiner Hand und dieses bedeutet als nächstes die:

 

 

3. Beziehungen

 

Genauso wie du hat jeder Erfahrungen gemacht. Je mehr du Bewusstsein aufbaust, desto gelassener wirst du, kannst aber auch besser Grenzen setzen und deine Bedürfnisse kommunizieren. Dabei mögen manche Menschen es nicht akzeptieren, aber du ziehst neue Menschen an, die mit dir wachsen. Wichtig in Beziehungen ist es, dass du aufhören sollst, jemanden zu verändern zu wollen. Das geht immer nach hinten los. Akzeptanz und Vorleben ist wichtig.

 

Außerdem ist eine der Schlüsselfaktoren für mehr Bewusstsein das Zuhören ohne zu urteilen.

 

 

4. Emotionale Entwicklung

Dies knüpft auch an die emotionale Entwicklung an.

 

Sich besser zu kennen bedeutet auch die Bandbreite an Emotionen fühlen zu können, um Selbstempathie und somit auch Empathie für andere aufzubauen.

 

  • Welche Erwartungen hast du an dich?
  • Möchtest du authentisch sein, vermeidest es aber mit Biegen und Brechen Fehler zu machen? Oder du tust so, als ob du alles weißt, denn sonst fliegt vielleicht deine innere Unsicherheit auf, das du nicht perfekt bist.
  • Wie würde sich das anfühlen, wenn du “erwischt” wirst. Wie hältst du Gefühle von Minderwertigkeit und Versagen aus?
  • Musst du das überhaupt und darf sich auch ein Gefühl von Gelassenheit und Vertrauen einstellen?

 

Glück, Lebensfreude, Zufriedenheit, Erfüllung, Dankbarkeit und Liebe sind die wünschenswertesten Emotionen. Diese können wir jedoch nur fühlen, wenn wir überhaupt anfangen wieder zu fühlen. Dazu gehören auch negative Emotionen, die wir meist wegschieben wollen. Emotionen dauern 90 Sekunden an, wenn wir ihnen Raum geben. Atmen, aus der Situation entfernen, Reflektieren.

 

 

5. Disziplin und Geduld

All diese Punkte haben eines gemeinsam. Sie sind eine lebenslange Entwicklung und haben viel mit Routine zu tun. Besser gesagt, es geht jeden Tag darum, etwas für dich zu tun und einen Check-in, der dir gut tut mit dir selbst zu machen.

 

“Show up for yourself everyday”

 

Denn das, was wir jeden Tag denken und immer wieder wiederholen wird zur Routine, zum “Habit”. Alles, was guttut und das was uns nicht guttut (sabotierende Gedanken, Süßigkeiten, etc.).

 

Die guten Nachrichten sind, dieser Prozess kann auch umgekehrt werden. Braucht allerdings seine Zeit und dazu Konsistenz. Klavier oder Yoga sind auch nicht nach einmal gelernt und so geht es mit neuen Verhaltens- und Denkweisen.

 

 

Methoden, die wirklich ganzheitlich zum inneren Glück zu verhelfen, sind

 

  • Reflektion, in sich kehren: Achtsamkeit, Meditation, Journalling
  • Bewegung: Yoga, Wandern, Tanzen
  • gute Ernährung
  • Natur/Wald,
  • Kreativität: Musik hören, Lachen, Spielen,
  • Reflektieren

(inspiriert aus meiner Erfahrung und bestätigt von Nicole LePera in “How to do the work(Heile dich selbst”.)

 

 

Kultiviere innere Gelassenheit auf dem Weg, nimm an, was ist, und finde jeden Tag dein kleines inneres Glück. Das führt zu mehr Verbundenheit und Zufriedenheit.

 

Hier nochmal alles im Detail erklärt, folge dem Podcast, damit du Nichts verpasst und ich freue mich immer sehr über eine positive Bewertung und ein Teilen, damit wir gemeinsam dieses Bewusstsein erweitern können:

 

 

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Musiccredit: Filmora

Fotocredit: Studio Katrin Winner

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