Von schlapp zu kraftvoll und erfüllt in vier Schritten

Kennst du das, man liegt antriebslos auf dem Sofa, schaut Serien und ist innerlich frustriert darüber, dass man keine Lust hat, etwas zu unternehmen. Lieber würde man seine Zeit besser verbringen, voller Kraft, Zufriedenheit und mit einem Lächeln!

So wie dir geht es vielen Menschen. Deshalb möchte ich zunächst den Grund erklären, wodurch diese Kraftlosigkeit ausgelöst wird und dir vier Tipps auf den Weg geben, wie man wieder das Leben in voller Fülle wahrnimmt, kraftvoll ist und seine freie Zeit auskostet.

 

 

„Dreieck des Lebens“

Mind – Body – Soul

 

Stell dir bildlich ein Dreieck vor. Dieses besteht zu einem Teil aus dem „Mind“, dem „Body“ und als Drittes „Soul“. Alle drei Teile sind miteinander verbunden und gleichwertig.

„Mind“ – ist der intellektuelle Teil. Dazu gehörten unsere Arbeit, unser Wissen und unser Wachstum.

Bei „Body“ geht es um den Körper und alle gesundheitlichen und physischen Prozesse.

Der dritte Teil ist „Soul“ – hier geht es um alles, was wir in die Welt bringen, Spiritualität und um die Liebe, die wir fühlen. Diese drei Teile sind wie Rädchen, die ineinandergreifen. Sind sie im Einklang, dann geht es uns gut. Wir verspüren Energie, Flow und wachsen.

 

 

 

Was passiert, wenn die Rädchen gestört werden?

 

Dieses Zusammenspiel kann aber durch äußere Faktoren gestört werden. Beispielsweise durch Krankheiten oder Krisen dieser Welt. Aber auch Stresssituationen im eigenen Umfeld, sei es ein unangenehmes Gespräch mit dem Arbeitgeber oder der Frust darüber, dass ein Kunde unzufrieden ist, obwohl man sein Bestes getan hat – all das kann unser Dreieck aus der Balance bringen. Bleiben die Gefühle, die durch diese Situationen ausgelöst werden, wie Angst, Wut und Frust etc. für längere Zeit in unserem Leben, kann dies viel Kraft kosten. Wertvolle Energie, die wie Wasser zwischen unseren Finger rinnt. Bis man am Ende möglicherweise mit leeren Händen dasteht.

 

Auch unser Körper reagiert auf diese bedrohlichen Situationen und zeigt uns, dass die Rädchen nicht mehr so gut ineinander greifen. Durch den anhaltenden Stresszustand wird bspw. die Darmtätigkeit gehemmt, die körperliche Anspannung steigt an und unser Herz muss dadurch viel mehr leisten. Die Stresshormone Adrenalin und Cortison werden mehr als üblich freigesetzt. Dies kann über längere Zeit schädlich sein.

 

 

Der Körper braucht Entspannung!

 

Unser Körper braucht die Abwechslung zwischen der Spannung und der Entspannung. Denn unser vegetatives Nervensystem besteht aus zwei Teilen. Dem Parasympathikus, der für die Regeneration des Organismus und dem Aufbau von Energiereserven dient und dem Sympathikus, der eine aktivierende Wirkung auf die Organe des Körpers hat und für „Fight or Flight“ zuständig ist.

 

Schenken wir unserem Körper Ruhe, werden die verlorenen Energiereserven wieder aufgefüllt. Mehr noch – aus dem Zustand, wo unsere Energiereserven hoch sind und wir innerlich ruhig sind, werden wir kreativ. Egal, ob wir Lust am Zeichnen verspüren, eine ausgeklügelte Exceltabelle erstellen oder einen spannenden Podcast aufzeichnen – unser wundervoller, kreativer Schaffensprozess beginnt da, wo unsere Kraftreserven voll sind.

 

 

Erkenne, was dir Energie gibt und was dir Energie raubt

 

Überlege dir an dieser Stelle, was dir besonders viel Energie raubt und was dir wieder frische Energie gibt.

Stelle dir eine dein eigenes Energieglas vor.

Welche Worte und Gedanken und Taten (Hobbies, Menschen, Verhaltensweisen)  leeren dein Glas oder machen dich antriebslos und was gibt dir Kraft und positiven Tatendrang? Fallen dir jeweils 10 Dinge ein? Notiere sie dir am besten direkt einmal.

 

Ein wunderbares Tool, welches dir hilft dein Energieglas zu füllen stelle ich dir jetzt vor.

Hier gibt es übrigens noch mehr Infos, wie du besser auf dich selbst achtest.

 

 

Achtsamkeit bringt dich mit den 4 Säulen wieder in Balance

 

Damit unsere Rädchen wieder einwandfrei funktionieren können und alle Bereiche aus dem Dreieck des Lebens mit Energie erfüllt sind, möchte ich diese hilfreichen Schritte mit dir teilen:

 

  1. Schaffe Zufriedenheit – zufrieden sein, heißt im Moment sein.

Nimm Abstand zu deinen wiederkehrenden Gedanken. Denke nicht darüber nach, was war, was andere über dich denken, oder was in der Zukunft passieren kann. Nimm aktiv Abstand zu den Worten, die dich verletzt haben und zu Erwartungen, die andere an dich haben.

Verbinde dich stattdessen mit deinem Atem und halte inne. Verbinde dich mit deinen Sinnen und entdecke all die Farben und Formen um dich herum. Was fühlst du grad in diesem Moment? Im Hiersein verbindet dich mit deinen Emotionen, fühlt sich beseelt an und schenkt dir wieder Kraft.

 

Ram Das sagte auch immer wieder: „Be here now.“

 

  1. Sei aufmerksam und präsent

Unser Geist ist permanent nervös und mit Informationen überflutet. Bringe Ruhe in deine Gedanken und richte deine Konzentration auf dich und deinen Körper. Möchtest du dich mit einer anderen Person verbinden, dann höre aktiv zu. Lass deine Geschichten und eigenen Erfahrungen mal unerzählt und höre stattdessen einfach nur zu. Dadurch lernst du auch wieder in dich selbst reinzuhorchen

Präsenz schafft Verbindung, ob mit deiner Umwelt, Umfeld oder dir selbst.

 

  1. Hinterfrage deine Wahrnehmung

Hast du schon mal jemand anderen bewertet? Was hat sie denn an? Warum trägt er den Haarschnitt so? Wir tendieren dazu, aufgrund unserer urmenschlichen Instinkte sich mit ähnlichen Menschen (Aussehen, Verhalten) zu umgeben, da es uns Sicherheit gibt. Das ist jedoch irrational, denn wie schnell beurteilen wir einen wirklich netten Menschen? Siehe die Social Media Entwicklung.

Deswegen, hinterfrage mehr, urteile weniger und nimm dein Gegenüber wahr. Auch so können großartige Momente und Verbindungen entstehen und negative Vorurteile aufgelöst werden.

Nimm auch wahr, wie du selbst zu dir sprichst. Bist du womöglich sehr kritisch mit dir selbst?

Tipp: Nimm vermehrt die Stimme wahr, die dich aufbaut und dir Mut schenkt.

 

  1. Etabliere Akzeptanz

Wir erleben oft Situationen, auf die wir keinen Einfluss haben oder zum aktuellen Zeitpunkt nicht ändern können. Change ist, leave it or love it – jeder kennt es und doch ist es ein wunderbares Reflektionstool! Jedoch heißt Akzeptanz nicht, passiv zu sein.

 

Frage dich in einer herausfordernden Situation: Was kann ich daran ändern? Was soll ich loslassen und eine Tür schließen? Wo möchte ich eine Grenze setzen? Und kann ich es akzeptieren, um wieder Kraft freizusetzen?

Du wirst sehen, dass du durch deine Entscheidungen selbstwirksam wirst. Du stehst für dich ein, schließt Frieden mit den Dingen und schaffst Raum, wo Neues entstehen kann.

Für Arbeitnehmer und Fürhungskräfte können außerdem noch diese Tipps hier helfen. 

 

 

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn du diese vier Tipps in deinen Alltag einbindest. Vielleicht werden sie sogar zu deiner Routine. Gib auf deinen Body, dein Mind und Soul gut acht und lass das Dreieck des Lebens in seiner vollen Kraft wirken.

 

 

Alles nochmal mit Beispielen versehen in einer kurz und knackigen Folge zum Anhören hier auf allen gängigen Podcastplattformen

 

 


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Hier im Sunday Letter findest du außerdem Infos zum Mindfulness und Resilienz Online Seminar ab September: https://piabaur.de/news


Artikel mit Vorlage des Podcast verfasst von Elizaveta Ivanova

Musiccredit: Filmora

Fotocredit: Katrin Winner

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